DIE GARTENSAISON IST DA:

DIE WICHTIGSTEN GERÄTE IM ÜBERBLICK

Zur erfolgreichen und ertragreichen Gartenarbeit braucht es die richtigen Geräte. Hier gilt wie so oft: Weniger ist mehr. Denn Erfolg im Garten hängt nicht von der Anzahl der Werkzeuge ab. Eine kleine Auswahl an hochwertigen Gartengeräten reicht in der Regel aus, um gut für die Gartensaison gerüstet zu sein. 

Text: Elena Huber


Vor der Geräteanschaffung kommt die Bestandsaufnahme. Ein Rundgang durch den Garten wird gemacht, um festzulegen, was genau benötigt wird. Stehen im Garten einige Bäume, dürfen Axt und Astscheren im Gerätesortiment nicht fehlen. Zieren nur wenige Bäume das Grün hinterm Haus, sind die Geräte nicht unbedingt notwendig. Ist die Rasenfläche groß, rentiert sich die Anschaffung eines motorbetriebenen Rasenmähers. Ist nur wenig Rasen vorhanden, reicht ein kleiner Handmäher aus. Sind Gemüsebeete vorhanden? Und wenn ja: Sind es ebenerdige Beete oder Hochbeete? Welches Gemüse wird angepflanzt? Wer sich Überblick verschafft und eine Checkliste schreibt, kann zielgerichtet einkaufen – und damit auch Geld sparen, denn unnötige Spontankäufe werden so verhindert. 


Werkzeuge für bodennahe Arbeiten 

Nur mit Spaten geht‘s in den Garten! Spaten und Schaufel (eine kleine Handschaufel, sowie eine größere Gartenschaufel) gehören zu den wichtigsten, wenn sie nicht sogar die wichtigsten Gartengeräte sind. Ihre Einsatzgebiete sind mannigfaltig: Sie eignen sich zum Umgraben von Beeten, zum Einpflanzen von Bäumchen oder Setzlingen, zum Ausheben von Löchern oder zum Lockern der Erde. 

Ebenfalls wichtig für Arbeiten am Boden oder in Bodennähe: Eine Spitzhacke, um härtere Erdschichten zu lockern, Unkraut zu jäten und Steine, sowie Wurzeln zu lösen. Etwas, das insbesondere bei Bäumen im Garten nicht fehlen darf: Ein Laubrechen. Mit dem Rechen können Laub, Rasenschnitt und kleine Äste mit sanftem Druck am Rasen zusammengekehrt und entfernt werden. So bleibt der Rasen sauber, frisch und grün. 


Ab ins Beet 

Eine hochwertige, scharfe Schere eignet sich hervorragend, um vertrocknete Blüten aus Büschen zu schneiden, dünne Äste zu kürzen oder Gemüse mit Stängeln – beispielsweise Gurken – zu ernten. Reicht die Schere nicht mehr aus, müssen Beil oder Säge mit höherer Schneidekraft her. Ebenfalls wichtig: Eine Wasserquelle. Wasser ist nicht nur das Lebenselixier der Menschen, sondern auch des Gartens. Denn ohne Wasserzufuhr, vertrocknen Pflänzchen und Rasen. Auf den Regen ist nicht immer Verlass, deshalb braucht es eine andere Möglichkeit, Beete und Rasen zu bewässern. Ein bewährtes Hilfsmittel ist die gute, alte Gießkanne. Mit der Kanne kann einfach und schnell Wasser von A nach B transportiert werden. Mit austauschbarem Aufsatz liefert sie zusätzlich die Möglichkeit, Pflanzen entweder stark oder sanft zu gießen. Wer ausreichend Platz im Garten hat, kann eine Regentonne aufstellen, das Regenwasser einfangen und damit gießen – völlig kostenfrei. 


Rasenmäher, Karren und Co. 

Für weitläufigere Rasenflächen im Garten gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die Wiese darf wachsen, es gedeihen Wildblumen und Kräuter, ein idealer Lebensraum für Insekten (da freuen sich vor allem die Bienen)
  2. Der Rasen wird gleichmäßig geschnitten und auf eine kurze Länge getrimmt – der klassische englische Rasen 

Fällt die Wahl auf Option eins, sind eine Sichel oder eine kleine Sense die richtige Wahl, um den Rasen hin und wieder zu stutzen. Ist ein akkurater Rasenteppich gewünscht, führt kein Weg an einem Rasenmäher vorbei. Dieser schneidet alle Halme auf die gleiche Länge. Um den Rasenschnitt, Erde und größere Mengen an Obst und Gemüse transportieren zu können, sollten eine Schubkarre und ein oder zwei Körbe angeschafft werden. Flechtkörbe oder Aufbewahrungsboxen aus Holz sind zudem ideal, um Schnittblumen einzusammeln oder Erntegut zu lagern. Was auch in keinem Garten fehlen darf, ist ein Gartenabfallsack.

 Spaten und Schaufel richtig auswählen:

Spaten und Gartenschaufel sollten zur Körpergröße passen, damit sich nach langem Arbeiten im Garten keine Rückenschmerzen bemerkbar machen. Dazu den Spaten im Baumarkt am Stiel festhalten und senkrecht zum Boden aufstellen. Ist der Unterarm, mit dem der Spaten gehalten wird, parallel zum Boden bzw. der Arm im rechten Winkel, hat der Spaten die perfekte Länge. 

Wartung und Vorbereitung auf den Sommer

Neu gekaufte Gartengeräte benötigen keine Wartung. Hier kann direkt mit dem Gärtnern losgelegt werden. Für all jene, die ihre Geräte schon länger in Verwendung haben, empfiehlt sich in regelmäßigen Abständen ein Rundum-Check. Idealerweise vor und nach der Saison:


  • Geräte gut von Staub und Spinnweben befreien
  • Festgetrocknete Erde, die noch von der letzten Gartensaison an den Geräten klebt, mit einer Bürste abtragen
  • Geräte kurz mit Wasser abspülen und hartnäckigen Dreck einweichen 
  • Geräte anschließend gut mit einem weichen Tuch abtrocknen (ansonsten besteht Rostgefahr) 
  • Stiele auf festen Sitz überprüfen, verschlissene Teile austauschen


Heckenscheren, Astscheren und andere scharfe Gegenstände sollten einmal im Jahr geschliffen werden, Gartenwerkzeuge mit Holzgriffen kann mit einer Mischung aus Leinöl und Terpentin neues Leben eingehaucht werden. Adieu zu sprödem, splittrigem Holz. Hallo zu geschmeidigen Griffen. 


Nicht nur die Wartung, auch die korrekte Aufbewahrung von Scheren, Schaufeln und Co. trägt zur Langlebigkeit der Geräte bei. Versorgt werden sie am Besten in einem Geräteschrank. Wichtig ist, dass die Werkzeuge vor Regen und Witterung möglichst gut geschützt sind. Hochwertige Gartengeräte sind ein Investment. Bei guter Pflege halten sie ein Leben lang und erleichtern die Gartenarbeit Saison für Saison.

Antworten zu den häufig gestellten Fragen:

Absetzmöglichkeiten im Wohneigentum
Wohneigentum bedeutet ständig kleinere oder auch größere Investitionen zu tätigen. Wird die Immobilie selbst bewohnt, sind steuerliche Absetzmöglichkeiten kaum vorhanden. Anders verhält es sich bei vermieteten Immobilien.
Lesen

© 2022 Vorarlberger Eigentümervereinigung